DAS ZILLERGRUND ****SSport & Aktiv

DIE BESTEN TIPPS ZUM BERGSTEIGEN IM ZILLERTAL

Tourenplanung leicht gemacht

Das Zillertal ist ein Eldorado für Wanderer und Bergsteiger. Über 1.000 Wanderkilometer auf drei unterschiedlichen Ebenen stehen zur Auswahl. Bei uns ist wirklich für jeden die passende Tour dabei. Um euch die Auswahl zu erleichtern und damit ihr euch für das Bergsteigen im Zillertal gut vorbereiten könnt, haben wir die wichtigsten Tipps zum Wandernzusammengestellt.

Das Zillertal gilt als Eldorado für Bergsteiger.

1) Informationen sammeln und vergleichen

Bevor es losgehen kann, muss erst einmal die richtige Routegewählt werden. Inspirationen und Tipps findet ihr zum Beispiel auf der Mayrhofen Website unter der Rubrik Wandern im Naturpark.
Ich empfehle vor allem die interaktive Karte, sie bietet den besten Überblick über die Touren zum Bergsteigen im Zillertal. Zudem erleichtert sie die Vorauswahl mit der Filtermöglichkeit nach Schwierigkeitsgrad, Themenwanderung oder Weitwanderung.

Hat man eine interessante Route gefunden, geht es um die Detailinformationen, die folgende Fragen beantworten sollten:

  • Passt die Tour zu meinem technischen Können und meiner Kondition sowie zu den Fähigkeiten meiner Begleiter?
  • Wie lange brauche ich für die Tour, wenn man Länge und Höhenmeter berücksichtigt?
  • Wie erreicht man den Ausgangspunkt und wie komme ich retour? (Auto, Seilbahn, Bus,…)

Herrliches Panorama in den Zillertaler Alpen

Ich wählte zum Beispiel die Tour „Au-Sundergrund“ (Mitterjoch). Sie setzte eine Gesamtgehzeit von fünf Stunden voraus, in denen 1.390 Höhenmeter und 12,1 Kilometer zurückzulegen sind. Konditionell ist das für mich genau passend.
Der Ausgangspunkt befindet sich 15,3 Kilometer von Mayrhofen entfernt. Mit dem Auto bin ich in ca. 23 Minuten beimAlpengasthof In der Au: dort kann ich parken.
TIPP: Die Routen zum Bergsteigen im Zillertal sind mit Farben markiert: blau ist leicht, rot ist mittel und schwarz ist schwierig. Diese Farben finden sich auch auf den gelben Wegweisern entlang der Strecken wieder.

 

2) Schlüsselstellen studieren

Hat man die gewünschte Route zum Bergsteigen im Zillertal gewählt, geht es ins Detail. Um nicht unvorbereitet auf Überraschungen zu treffen, die das Wandervergnügen trüben könnten, gilt es, die Schlüsselstellen der Tour ausfindig zu machen und zu studieren. Dazu sollte man folgende Fragen beantworten:

  • Wie sieht das Gelände entlang der Tour aus?
  • Wie steil ist es?
  • Welche Verhältnisse erwarten mich entlang der Tour? (Vor allem wichtig, wenn man eine alpine Tour wählt)
  • Wo liegen die schwierigen Passagen und wie kann ich diese begehen?
  • Welche Wetterverhältnisse müssen herrschen, damit die Tour begangen werden kann?

Schnee im Frühling ist keine Seltenheit.

Bei meiner gewählten Route ist der Höhenverlauf ungefähr bis zur Hälfte der Strecke gleichmäßig und wird dann steiler, bevor man auf einem flachen Plateau ankommt. Das erkenne ich imHöhenprofil der interaktiven Karte.

Die schwierigen Passagen werden also erst nach längerer Gehzeit auf mich zu kommen. Die Beschreibung weist auf Steilstufen und ein Blockwerk hin, auf das ich zu achten habe. Wettermäßigwürde ich beim Bergsteigen im Zillertal kein Risiko eingehen, denn die Bedingungen müssen für eine fünfstündige Tour auf jeden Fall gut passen.

3) Einkehrmöglichkeiten und Verpflegung

Genügend zu Essen und Trinken darf im Rucksack bei Wanderungen nicht fehlen.

Auf einer längeren Tour ist natürlich wichtig, sich auch richtig zu verpflegen. Entweder plant man Stopps in den Almen entlang der Strecke ein oder man nimmt seine eigene Jause mit zum Bergsteigen.

Zur idealen Wanderverpflegung gehören:

  • hochwertige Kohlenhydrate wie z.B. Vollkornbrote mit Käse oder magerem Fleisch, Salate aus Vollkornnudeln kombiniert mit Fleisch oder Fisch, gekochte Eier, Rohkost oder auch selbstgemachter Blechkuchen.
  • Kleine Snacks wie Nüsse, kleingeschnittenes Obst und Gemüse oder Müsliriegel, Trockenobst
  • Ausreichend Flüssigkeit wie Wasser oder Apfelschorle.

Verzichten sollte man auf fettige oder sehr zuckerhaltige Speisen, die den Körper träge machen.
Auf meiner geplanten Tour wandert man an zahlreichen Almen wie z.B. derRachhüttenalm oder der Kainzenhüttenalm vorbei. Ich würde auf jeden Fall am Rückweg dort noch einen Stopp einplanen.

TIPP: Eine Notfallsration wie z.B. Müsliriegel und Wasser sollte ohnehin immer im Rucksack mit dabei sein. 

4) Wettercheck

Bereits einige Tage vor dem geplanten Wandertag sollte man das Wetter studieren. Für das Wetter in Mayrhofen findet ihr aktuelle Informationen auf der Website sowie in der Handy App. Speziell für Wanderungen ist die Website der ZAMGempfehlenswert. Dort findet man spezielle Angaben zum Bergwetter.

Für alpine Touren sollte das Kletterzeug eingepackt werden.

5) Ausrüstung und Checkliste

In den Bergen warten Kies- und Schotterstraßen, Alm- und Waldwege sowie Steige auf dich. Zudem kann das Wetter sehr schnell umdrehen. Nur mit der richtigen Ausrüstung macht das Bergsteigen im Zillertal auch richtig Spaß. Wanderschuhe sollten knöchelhoch und robust sein. Um Blasen zu vermeiden, sollten die Schuhe vor einer längeren Tour eingetragen werden. Auch die Wahl der richtigen Socken ist wichtig.
Für die Bekleidung empfehle ich das sogenannte Zwiebelprinzip. Mehrere Schichten, die man je nach Wetter bzw. schweißtreibenden Anstieg aus- und anziehen kann.
Hier mein persönlicher Tipp für den Ausrüstungscheck für euch:

Mit der richtigen Ausrüstung den Gipfel stürmen

  • Digicam oder Fotoapparat
  • Feuerzeug oder Streichholz
  • Fleecejacke oder Pullover
  • Geld
  • Handy oder Funkgerät
  • Jause und Getränke
  • Wanderkarte
  • Müllsack
  • Regenschutz
  • Sonnenbrille
  • Sonnenschutzmittel
  • Taschentücher
  • Verbandszeug (Pflaster)
  • Wanderstock

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