Die Sage handelt von einer Zeit, in welcher die Menschen schonungslos mit der Natur umgingen. Menschen gruben in die Berge, verschmutzen Gewässer und holzten Wälder ab, sodass die Tierwelt fliehen musste. So kam es, dass einige Vögel in einer Höhle Schutz suchten, in welcher sich eine Elfe bereits zuvor gemütlich gemacht hatte. Die Elfe war freundlich, wuchs aufgrund der Ereignisse zu einem Riesen heran, um die Vögel in ihrer Haarpracht verkriechen zu lassen. Durch den dunklen Dunst, der aus den Tälern jedoch immer mehr heraufkroch, verlor sie jedoch nach und nach an Kraft. So beschlossen die Vögel sie gemeinsam aus dem vergifteten Tal zu fliegen, um die Elfe zu retten. Sie flogen die Elfe an einen Ort, der den meisten Menschen unbekannt und von einer malerischen Naturlandschaft geprägt war. Das Stückchen Paradies nannten sie von nun an „Zillergrund“. Die frische Luft, das klare Wasser des rauschenden Flusses, der Ziller, und der Blick auf den mächtigen Kolm ließen die Zillerelfe im Zillertal schnell genesen. Denn die Menschen im Zillergrund waren anders. Von Grund auf freundlich, hilfsbereit und sehr lernfreudig. Sie nahmen der Natur nur das Notwendigste und liebten es, wenn ihnen die Zillerelfe neue Handwerke beibrachte. Ein wissbegieriger Schüler war Stanis Pfister, der nach vielen Stunden bei der Zillerelfe, ihr ein neues Heim baute. Zurückblickend auf ihre eigene Geschichte sollte dieses Haus nun alle Erholungssuchenden und bewussten Naturfreunde beherbergen. Sie dankte Stanis Pfister, indem sie ihm versprach, dass jeder Gast von äußerster Zufriedenheit und einem Glücksgefühl erfüllt wird, wenn er durch die Pforten seines Heims trat. Zudem sollte der Blick auf den Brandberger Kolm alle Alterssorgen klein werden lassen und das Plätschern des Zillers wie Musik in den Ohren der Gäste klingen.